Yaris


Anmeldung: 02.09.2009
Beiträge: 54
Wohnort: Solingen
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Verfasst am: 27.07.10 - 07:18 Titel: 50 Meter Kabelstrecke zu lang?
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Auf der Suche nach einem 24 Stunden beschatteten Standort für den Aussentemperatur-Fühler finde ich einen Standort, für den ich eine Kabellänge (Anemometer-Aussentemperatur/Feuchtigkeitssensor) von annähernd 50 Meter benötigen würde. 40 Meter wären nötig zurück zur Basistation. Ich habe auf dieser Distanz schon Daten übertragen, aber als ich die Kabelverbindung verbessern wollte und Kupplungen ersetzen wollte, erwies sich das eingesetzte Telefonkabel aus dem Electronic-Laden als nicht robust genug, um schadlos durch lange Flex-Rohre durchgezogen zu werden.
Das Handbuch der WS 2350 rät von solcher Distanz ab. Habe ich mit einem guten Kabel überhaupt eine Chance?
Welches Kabel ist hier ratsam?  _________________ aus dem Bergischen Land grüßt
Yaris
WS 2350
Heavy Weather
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www.solingen-weyer-wetter.de
www.solingen-weyer-wetter.de/wdlive.html |
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leknilk0815

Anmeldung: 14.06.2006
Beiträge: 4886
Wohnort: Wackersberg, 661m / NN
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Verfasst am: 27.07.10 - 07:48 Titel:
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Servus,
es kann gehen (ich persönlich wäre fast sicher), aber das wirst Du testen müssen...
Wo liegt das Problem, das Kabel mal offen zu verlegen und zu probieren?
Wenns klappt, dann das Kabel ins Rohr einziehen. Wo Du da ein Problem hast, verstehe ich nicht...
Ein Telefonkabel in ein 13er Rohr (dünnere gibts gar nicht) einzuziehen, sollte keine Schwierigkeiten bereiten, wenn man das Kabel beim einziehen einseift. Wenn natürlich beim Rohrverlegen gemurkst wurde (Biegeradius...)... _________________ Gruß - Toni
KS300+WS444PC (WSL/S&R/WSWIN)+Windrichtung+Sonnenschein+3x Bodentemperatur, Lightning Radar, FHZ1300WLAN, WS2500PC-868MHz, WS3000TV
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Oldman
Anmeldung: 25.10.2009
Beiträge: 19
Wohnort: Harsum / Nds
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Verfasst am: 27.07.10 - 08:07 Titel:
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Wenn schon Kabel soweit verlegt werden soll dann würde ich ein A2Y..... Kabel nehmen.
Dort könnte man den Schirm auch gleich gegen Erde legen.
Denn bei langen Strecken könnte bei Gewitter doch einiges an Einstrahlung geschehen.
Ich würde so nie vorgehen, ich würde immer die kabelgebundene Wetterstation in die Nähe der Sensoren bringen und Spannung und Daten fernübertragen. So machen zu mindestens das die Profis. _________________ Station: Vaisala ROSA mit DRI 50
Sensor : Niederschlag = DRD11A, Temp/Humi = HMP45D, Windge./richt. = WAT12, Luftdruck = PTB100A
_______________________
Gruß Udo
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leknilk0815

Anmeldung: 14.06.2006
Beiträge: 4886
Wohnort: Wackersberg, 661m / NN
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Verfasst am: 27.07.10 - 09:08 Titel:
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»Zitat |
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| Oldman hat folgendes geschrieben: | | ...und Spannung und Daten fernübertragen. |
...und da haut dann der Blitz nicht rein...
| Zitat: | | So machen zu mindestens das die Profis. |
Dann sieh Dir mal an, was so an Telefonkabel ungeschirmt an Hauswänden verlegt ist. Und das wurde nicht unbedingt von Stümpern genagelt...
Es handelt sich bei den meisten hier um Leute, die ein Hobby betreiben. Wenn ich es wie die Profis machen möchte, muss ich Geld in die Hand nehmen (viel Geld!). Für Geld gibts bekanntlich alles... _________________ Gruß - Toni
KS300+WS444PC (WSL/S&R/WSWIN)+Windrichtung+Sonnenschein+3x Bodentemperatur, Lightning Radar, FHZ1300WLAN, WS2500PC-868MHz, WS3000TV
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Kevin3


Anmeldung: 21.01.2010
Beiträge: 96
Wohnort: Edewecht, 5 Meter ü. NN
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Verfasst am: 27.07.10 - 12:06 Titel:
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Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Kabeln ein Blitz einschlägt ist so gering, da möchte ich es gar nicht anfangen Zahlen zu nennen. Wenn dann knallt das Ding im Mast ein oder ins Haus. Bei beiden Varianten wird die Station zu Schaden kommen.
Um zum Kabelthema zurück zu kommen, ich empfehle dir die Station nur mit Netzstrom zu versorgen und nicht mit den Batterien. Da würde glaub ich die Spannung nach ner Zeit nicht mehr reichen. _________________ Gruß,
Kevin
Extremwerte 2010: Tmax: 37.3 °C Tmin: -11.7 °C Niederschlag 12h: 31.0 mm Niederschlag 1h: 18.1 mm Windböe: 106 km/h
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leknilk0815

Anmeldung: 14.06.2006
Beiträge: 4886
Wohnort: Wackersberg, 661m / NN
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Verfasst am: 27.07.10 - 12:34 Titel:
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»Zitat |
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| Kevin3 hat folgendes geschrieben: | | ich empfehle dir die Station nur mit Netzstrom zu versorgen und nicht mit den Batterien. Da würde glaub ich die Spannung nach ner Zeit nicht mehr reichen. |
Auch das kann vernachlässigt werden, da fast kein Strom fließt. Kein Strom, kein Spannungsabfall. Ist also auch (so gut wie) egal... _________________ Gruß - Toni
KS300+WS444PC (WSL/S&R/WSWIN)+Windrichtung+Sonnenschein+3x Bodentemperatur, Lightning Radar, FHZ1300WLAN, WS2500PC-868MHz, WS3000TV
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Oldman
Anmeldung: 25.10.2009
Beiträge: 19
Wohnort: Harsum / Nds
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Verfasst am: 27.07.10 - 14:45 Titel:
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»Zitat |
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| leknilk0815 hat folgendes geschrieben: | | Oldman hat folgendes geschrieben: | | ...und Spannung und Daten fernübertragen. |
...und da haut dann der Blitz nicht rein...
| Zitat: | | So machen zu mindestens das die Profis. |
Dann sieh Dir mal an, was so an Telefonkabel ungeschirmt an Hauswänden verlegt ist. Und das wurde nicht unbedingt von Stümpern genagelt...
Es handelt sich bei den meisten hier um Leute, die ein Hobby betreiben. Wenn ich es wie die Profis machen möchte, muss ich Geld in die Hand nehmen (viel Geld!). Für Geld gibts bekanntlich alles... |
Haut der Blitz auch rein, aber es sind nur 4 Leitungen zu schützen.
Wir sprechen über 50m, im Freien, große mechanische belastung.
Der Meter für ca. 1.70- 1.90 E für A-2Y(L)2Y 10x2x0,8 S!!!!
Ist das teuer????[/u][/i] _________________ Station: Vaisala ROSA mit DRI 50
Sensor : Niederschlag = DRD11A, Temp/Humi = HMP45D, Windge./richt. = WAT12, Luftdruck = PTB100A
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Gruß Udo
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leknilk0815

Anmeldung: 14.06.2006
Beiträge: 4886
Wohnort: Wackersberg, 661m / NN
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Verfasst am: 27.07.10 - 15:20 Titel:
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Was soll eine große mechanische Belastung sein? Das Kabel liegt rum und wartet, bis ein paar Elektronen vorbeikommen...
Und wozu 10x2x0,8?
Damit lassen sich 5 Wetterstationen anbinden, eine reicht doch. Und 0,8? Es fließt kein Strom... _________________ Gruß - Toni
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Oldman
Anmeldung: 25.10.2009
Beiträge: 19
Wohnort: Harsum / Nds
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Verfasst am: 27.07.10 - 20:15 Titel:
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@leknilk0815
wer lesen kann ist im Vorteil.
Siehe 1. Text vom Starter
Es ist mir zu blöd dir hier alles zu erklären.
Zu deiner Info das Kabel war nur als Preisbeispiel.
Nimm du deine durch einen Fachmann genagelte Leitung. _________________ Station: Vaisala ROSA mit DRI 50
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Gruß Udo
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BAFN


Anmeldung: 31.05.2007
Beiträge: 75
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leknilk0815

Anmeldung: 14.06.2006
Beiträge: 4886
Wohnort: Wackersberg, 661m / NN
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SuestedtWetter


Anmeldung: 04.03.2010
Beiträge: 127
Wohnort: Süstedt (NI)
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Verfasst am: 28.07.10 - 00:18 Titel:
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Kommt mal wieder runter und zurück zum Thema..... ich war so froh, dass es in diesem Forum bisher immer schön sachlich zugegangen ist, würde mich freuen, wenn das auch so bleiben würde. _________________ Grüße,
Morgan
http://www.wetter-suestedt.de
betrieben mit: Vantage Pro2, Klimalogger, WsWIN, EPIA-Rechner (passiv gekühlt), USV |
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bowman


Anmeldung: 23.11.2008
Beiträge: 713
Wohnort: 52°18'6.3'' N / 8°8'5.064'' O - 90 m ü. NN
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Verfasst am: 28.07.10 - 05:55 Titel:
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Ich würde sagen, wenn die Leitung bei der Länge zu dünn ist, dann kommt kein Strom mehr an, um sicher Daten übertragen zu können. Leitungswiderstand! Manchmal reichen da schon ein paar cm zu viel. Sicher bedeutet: immer konstante Verbindung ohne Ausfälle. Kann am einfachsten eigentlich nur durch Erhöhung des Leitungsquerschnitts verbessert werden. Die Robustheit ist erst einmal dabei sekundär. Dafür empfehle ich Leerrohre.
PS: Die benötigte Leitungsdicke läßt hier berechnen:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-querschnitt.htm _________________ Gruß aus dem Nordwesten (52°18'6.3'' N / 8°8'5.064'' O)
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leknilk0815

Anmeldung: 14.06.2006
Beiträge: 4886
Wohnort: Wackersberg, 661m / NN
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Verfasst am: 28.07.10 - 07:43 Titel:
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Servus,
der Leitungswiderstand ist "unwichtig"!
Der wirkt sich erst aus, wenn Strom fließt. Da wir hier aber von (kurzfristig) mA reden (und auch das nur, wenn die Stromversorgung drüber läuft!), liegt der beeinflussende Widerstand bereits im kOhm- Bereich. Die Formel wäre: R=l*Rho/A.
Natürlich gilt: je dicker der Draht desto kleiner der Widerstand. Aber wozu?
P.S.:
@bowman:
Der Link zur Querschnittsberechnung irritiert hierbei, da gehts um Lautsprecher und da fließt richtig Strom. Ein Lautsprecher hat etwa 4 Ohm, daß sich da 4 Ohm Leitungswiderstand auswirken, ist klar.
Der Innenwiderstand der Wetterstation liegt aber im kOhm- Bereich, und da ist es dann völlig egal, ob die Leitung 1 Ohm oder 10 Ohm hat. _________________ Gruß - Toni
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Holli

Anmeldung: 23.01.2006
Beiträge: 4844
Wohnort: Essen/Ruhrgebiet 45m
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Verfasst am: 28.07.10 - 13:00 Titel:
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Aber nicht egal ist, ob die Signale kapazitiv übersprechen auf die benachbarten Adern. Außerdem wirken so lange, gerade verlegte Adern als Antenne, wenn sie nicht abgeschirmt sind. Schon kleine elektromagnetische Felder reichen aus, um die Signale auf den Leitungen zu "übertönen".
In diesen Punkten ist das Western-Flachbandkabel die schlechtestmögliche Wahl für längere Strecken. Es bietet gegen diese beiden Probleme genau überhaupt keinen Schutz. Dafür braucht man ein abgeschirmtes, paarig verdrilltes Kabel. _________________ Dietmar
Die Wetterseite: http://wetter.altenessen.info/
Deutscher Joomla-Supportchat: http://www.joomla-supportchat.de |
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